Der CIA-Bomber
Brisante Geständnisse im Sauerland-Prozess
Der “Spiegel” berichtet in seiner Montagausgabe und heute schon Online über die Geständnisse im “Sauerland”-Prozess über ein angeblich im September 2007 geplantes “deutsches 9/11″. Was der Angeklagte Attila Selek aber jetzt, für den “Spiegel” ganz unerwartet, ausgepackt hat, habe ich schon vor Monaten geschrieben und stand in Grundzügen auch schon in meinem Buch “Terrorziel Europa – Das gefährliche Doppelspiel der Geheimdienste” (erschien im September 2008 im Residenz-Verlag).
Auch stattweb.de schreibt, dass “das Teilgeständnis Elsässer Recht gibt”.
Auszüge aus meinem Artikel von diesem Frühjahr in der “Islamischen Zeitung”:
Ein weiterer Geheimdienstler war auch operativ in die Anschlagsvorbereitungen von Gelowicz und Co. involviert – der türkische CIA-Mitarbeiter Mevlüt K. Der „Stern“ berichtete“ Anfang Februar: „Der mutmaßliche CIA-Informant aus Rheinland-Pfalz soll in den Attentatsvorbereitungen dieser Terrorzelle eine zentrale Rolle gespielt haben, wie aus Ermittlungsunterlagen des BKA hervorgeht. Demnach soll er die Person mit dem Tarnnamen ‘sut’ sein, über die die Beschaffung der 26 Sprengzünder maßgeblich gelaufen sein soll. Fritz Gelowicz soll mit ‘sut’ konspirativ kommuniziert haben.“
Wichtigster Helfer von Mevlüt K. bei der Terrorvorbereitung war nach BKA-Erkenntnissen der Somalier Ahmed H. aus Ludwigshafen. Pikant: Es handelt sich um jenen Ahmed H., der vor kurzem wegen dreifachen Mordes verurteilt wurde – zusammen mit einem Deutsch-Iraker, der als V-Mann jahrelang für das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz gearbeitet hat – und ausgerechnet auf den jungen Somalier Ahmed H. angesetzt war. Der „Stern“ weiter: „Ahmed H., so geht aus BKA-Akten hervor, hatte in der Zeit der Anschlagsvorbereitungen regelmäßig telefonischen Kontakt zum ‘Chef’ Mevlüt K., der sich in der Türkei aufhielt. In den Gesprächen sei es immer wieder um die Zünder gegangen.“ Am 3. August 2007 soll der Somalier, so der „Stern“, in Mannheim die sechs Sprengzünder an Gelowicz übergeben haben
Vor Gericht wegen der Beschaffung der Zünder angeklagt ist jedoch nicht Mevlüt K., sondern der Türke Attila Selek.









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Juli 25, 2009 at 15:03
Hallo Jürgen,
hier noch ein Leckerli für dich:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,638159,00.html
http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=common/zwischenseite.asp&dx1={D38102EA-EE2E-9226-C79A-9EE8650B3208}&rub={71F0F92B-94C2-40AF-8193-D17861D4690E}
“Swift wird voraussichtlich im Herbst mit der Eröffnung eines neuen Servers in der Schweiz seine Rechnerstruktur so verändern, dass künftig ein Großteil der Daten auf EU-Gebiet gespeichert wird. Das würde der amerikanischen Regierung den Zugang verwehren. Die EU-Kommission schlug deshalb vor, ein Abkommen mit den Amerikanern auszuhandeln, das ihnen weiter Zugang zu den Daten ermöglicht. Sie verwies dazu vor allem auf einen vertraulichen Bericht des französischen Ermittlungsrichters Jean-Louis Bruguière [so richtig, in der FAZ falsch geschrieben]. Er war zum Schluss gekommen, dass die Erkenntnisse aus den Abfragen des amerikanischen Finanzministeriums sich auch in Europa als wertvoll zur Terrorbekämpfung erwiesen hätten.”
Viele Grüße, Matthias
Juli 27, 2009 at 15:51
Hallo,
die Artikel sind interessant aber die Ansicht in dieser schmalen Spalte ist Augenkrebsverdächtig
Kann man das ganze nicht bitte im Template ein bishen anpassen so das die halbe Webseite als Content Bereich angezeigt wird?
Gruß
Juli 28, 2009 at 13:02
Und der nächste Hammer folgt auf dem Fuß:
Daniel Mohr, “Zweifel an der Rechtmässigkeit der Börsenumsatzsteuer – Kritiker: EU-Richtlinie verbietet von der SPD geforderte Besteuerung des Aktienhandels”, FAZ, 27. 7. 2009, Seite 9:
Siehe die Zusammenfassung bei
http://www.be24.at/blog/entry/626035/radar-internationale-presse-kommentiert-icici-ericcson-nippon-etc
“Rolf Deml, Geschäftsführer der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse vertritt den Standpunkt, dass die von der SPD geforderte Börsenumsatzsteuer nicht mit der EU-Richtlinie 2008/7/EG vom 12. Februar 2008, vereinbar ist. Dort heisst es „Die Mitgliedstaaten erheben keine Steuer irgendwelcher Art auf . . . den Handel mit Aktien, Anteilen oder anderen Wertpapieren gleicher Art sowie Zertifikaten derartiger Wertpapiere . . . auf Anleihen einschliesslich Renten.“
In Schweden, wo diese seinerzeit eingeführt wurde, gingen die Umsätze im Rentenhandel um 85 % zurück, Weite Teile des Börsenhandels verlagerten sich nach London oder wurden ausserbörslich getätigt.”