Mord in Dresden
Abweichende Meinung zum “deutschen Rassismus”
Der Fall ist bekannt: Vor kurzem wurde eine Muslima in Dresden mitten im Gerichtssaal von einem Angeklagten mit deutschem Pass ermordet. Eine brutale und freche Bluttat – man kann nur hoffen, dass den Killer die volle Härte des Rechtsstaates trifft.
Seither kommt es zu Protestaktionen mit absonderlichen Koalitionen. In Dresden mischten sich unter die Trauerdemonstranten sogenannte Antideutsche mit dem Slogan “Nie wieder Deutschland”. In Teheran skandierten die Religiösen mit dem Slogan “Nieder mit Deutschland”. Beide Seiten müßten sich eigentlich wundern, mit fast derselben Losung wie ihr ideologischer Antipode auf die Straße zu gehen.
In Wahrheit liegen natürlich beide daneben. Die Dresdner Bluttat hat mit “deutschem Rassismus” kaum etwas zu tun. Der Mörder war ein russischer Einwanderer, der erst seit einigen Jahren hier lebt. Zur deutschen Staatsbürgerschaft ist er nur gekommen, weil das idiotische deutsche Staatsbürgerrecht nach dem archaischen Ius sanguinis jedem zwischen der Batschka und dem Ural, der einen deutschen Schäferhund in der Ahnenreihe vorweisen kann, den begehrten bordeaux-roten Pass interherschmeißt. Lafontaine hat schon Anfang der 90er Jahre gefordert, diese blutsdeutsche Einbügerungspraxis abzuschaffen.
Stellt man die Sache vom Kopf auf die Füße, könnte man mit mehr Recht behaupten, dass eine Deutsche von einem Ausländer ermordet wurde. Denn die Muslima war eine gut integrierte Frau, lebte seit Jahrzehnten hier, arbeitete in einer Apotheke, war offensichtlich gebildet und wohlerzogen. Sie hätte die deutsche Staatsbürgerschaft verdient gehabt, nicht der Amokläufer.
Der antimoslemische Rassismus ist zweifellos eine große Gefahr, aber er ist gottseidank bis dato ein Projekt von Herrn Schäuble und seinen Einpeitschern in den Medien. Die deutsche Stammbevölkerung hat sich bisher nicht aufhetzen lassen, wie die erfreulich geringe Teilnehmerzahl bei den Demos von Pro-Köln und ähnlicher Vereinigungen zeigen. Eigentlich verstehen sich Jupp und Ali ganz gut, und dass sich ihre Bengel auf dem Schulhof ab und zu vermöbeln – wobei eine entsprechende Statistik schnell zeigen würde, dass Osman keineswegs sanfter ist als Kevin – gehört erstmal dazu. Die Probleme beginnen da, wo Sohn Osman schlechter deutsch spricht und mehr für Drogen anfällig ist als Papa Ali. Aber das hat nichts mit Religion zu tun, sondern gerade mit dem Gegenteil: dem Schwinden religiöser und aller anderen Werte in der deutschen Gesellschaft.









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Juli 20, 2009 at 11:24
“jedem zwischen der Batschka und dem Ural, der einen deutschen Schäferhund in der Ahnenreihe vorweisen kann, den begehrten bordeaux-roten Pass interherschmeißt.”
Wie Kohl seine 1. Wiederwahl 86 gewonnen hat. Für dieselbe fanden sich noch 40 Mio DM für Herbert Czaja und Freunde. Danke Jürgen, schön, das das mal wieder thematisiert wird. Ich lache gern.
Juli 20, 2009 at 11:31
Nein mt Rassismus hat es nichts zu tun ….aber mit Islamophobie auf jeden Fall, da gibts nichts schönzureden. Dass die Medien, die erst mal so lange wie es nur ging geschwiegen haben, nachdem sie jahrelang gegen Islam und Muslime gehetzt haben, ist der eigentliche Skandal. Da hilft auch kein Beschwichtigen. Mordfälle geschehen leider überall, aber hier liegt die Besonderheit vor, dass es in einem deutschen Gerichtssaal passierte, und dass es anfangs kaum in den Medien kam. Warum stellt sich niemand die Frage, wie es sein konnte, dass der Täter eine halbe Minute (!) lang 18 mal auf die Muslima einstechen konnte? Warum überlässt man solche Fragen Dr. Ahmadinejad, da sich hier niemand traut, diese aufzuwerfen, obwohl sie nur allzu berechtigt sind? Ob der Messerstecher nun Russe oder eingeborener Deutscher war, ist doch völlig unwichtig.
Man stelle sich nur vor, eine schwangere Deutsche oder gar Jüdin wäre von einem Türken / Araber abgestochen worden, weil sie kein Kopftuch tragen wollte. Es hätte eine Sondersendung nach der anderen gegeben mit den obligatorischen “Ist die Integration von Muslimen gescheitert?” – Talkrunden. Aber hier geschah erst mal zehn Tage lang überhaupt nichts.
Leider ist es durchaus kein Einzelfall, dass muslimische Frauen gerade in Ostdeutschland belästigt oder gar bedroht werden. Eine mir persönlich bekannte zum Islam konvertierte Deutsche aus Sachsen bekam sogar Morddrohungen.
Juli 20, 2009 at 12:17
Seit wann ist der Islam eine Rasse? Und wer rassifiziert hier eigentlich wen? Einerseits das “idiotische deutsche Staatsbürgerrecht nach dem archaischen Ius sanguinis” negieren und trotzdem positiv von der Stammbevölkerung schreiben.
Juli 20, 2009 at 16:57
@andre:
1. Der Begriff Rassismus steht stelltvertretend für Rassen-, Religions-, Kultur- und Nationalitätschauvenismus, ist also ein linguistisch falsch verwendeter Überegriff für eine ganze Menge an Phänomenen.
2. Nicht die Bevölkerung ist Urheber ‘idiotischen deutschen Staatsbürgerrechten …. bla bla bla”, sondern eine vermeintlich repräsentative kleine Untermenge dieses Volkes, das aber nicht die breite Masse, sonder einen kleinen, elitären Scheißhaufen vertritt.
Juli 20, 2009 at 19:45
Ein perfektes Beispiel für die durchgeknallte Inkohärenz der offiziellen Propaganda. Einerseits unermüdliches Trommeln für die multikulturelle Gesellschaft, hinter der ja einzig und allein das Desiderat der Herrschenden aufs babylonische One-World-Proletariat mit Anspruchsberechtigung auf Dritte-Welt-Niveau steht, andererseits die ständigen antiislamischen Hassminuten.
Ein Gedanke noch zum Antiislamismus: Für geborene Terroristen habe ich Moslems nie gehalten, aber mittlerweile sehe ich sie geradezu als Schafe. Ich meine: Wie würde ich denn reagieren, wenn der CIA die Twin Towers pulverisiert und es meinen Leuten in die Schuhe schiebt? Wenn der Westen höchst einseitige Sympathien hegt für einen Staat, der eine skrupellose antimoslemische Arpartheid durchzieht? Wenn der Popanz der Massenvernichtungswaffen aufgebaut wird, um ein Land meines Kulturkreises zu erobern? Wenn Propagandafeldzüge gegen den Präsidenten eines anderen moslemischen Landes entfesselt werden – gegen einen Präsidenten, der demokratisch sauberer legitimiert ist als Putschisten wie Bush (auf Staatsebene) oder Obama (innerparteilich)?
Juli 20, 2009 at 20:49
Der Anti-Islamismus geht meiner Meinung nach – wie im Artikel richtig geschrieben – von der Regierung und den Systemmedien aus.
Das Grund dafür liegt aber nicht in Deutschland, daß sich ehe nicht an den Interessen der eigenen Bevölkerung orientiert, sondern an Usa und Israel-Politik.
Das ist allerdings schon schlimm genug.
Juli 21, 2009 at 06:57
Sei doch so gut und bekunde deine Solidarität mit Ramsan Kadyrow, dem Präsidenten Tschetscheniens, der wieder mal zu Unrecht des Meuchelns an einer “Menschenrechtlerin” verdächtigt wird. Nach Slobo, Radovan und Wladimir sollte auch Ramsan sich deiner Unterstützung gewiss sein.
Juli 21, 2009 at 07:15
Pirx und Amin: Genauso ist es, nur haben die Systemmedien diesen Hass so systematisch aufgebaut, dass viele Deutsche Angst vor Muslimen haben – auch wenn es die eigenen Landsleute sind.
Laut einer Umfrage sehen übrigens 40 % der Bewohner Ostdeutschlands Ausländer grundsätzlich negativ. Warum dann gerade ein einer solchen Verhandlung keine Kontrollen vor den Gerichtssälen durchgeführt wird, bleibt zu fragen. Anfangs war ich der Meinung, das läge daran, dass man eben bei solchen Bagatellverhandlungen nicht mit so etwas rechnen konnte, es ging ja nur um eine Geldstrafe. Aber wenn ich so den ausländerfeindlichen Hintergrund Ostdeutschlands betrachte, hätte man mehr Vorkehrungen treffen müssen. Ich hoffe die Verantwortlichen haben daraus gelernt , Auch sonst wären da einige offene Fragen zu klären, aber ob das je geschehen wird…das erinnert mich an den Fall eines afrikanischen Häftlings, der in seiner Zelle verbrannte. Auch da , noch nach Jahren: Nichts genaues weiß man nicht.
Grüße
Juli 21, 2009 at 10:14
Der Antiislamismus ist ein geschürtes “Projekt” der “Eliten”, die damit die neue (dritte) Herausforderung ihrer (kapitalistischen) Moderne bekämpfen wollen.
Dennoch: Mit dem Nationalstaat bleibt auch die Nation noch mindestens 300 Jahre das wesentliche Bezugselement jeder Politik. Jeder, der heute meint, daß ein zusammengewürfelter Brei aus allen möglichen Traditionen und Kulturen die Lösung globaler Probleme bringen wird, macht den zweiten vor dem ersten Schritt, weil er vergisst, daß die kleine Ordnung der Großen entspricht, wie auch die große Ordnung in der Kleinen ihr Pendant hat.
Das Haltet-den-Dieb-Geschrei der sogenannten Linken bedient nur die Strategien der “Eliten”, weil die die Unübersichtlichkeit brauchen um im Trüben zu fischen. Übersichtlichkeit ist als erster Schritt jedoch notwendig um die Sümpfe trocken zu legen und selbstbewußte Nationen und Kulturen entstehen zu lassen. Dann, auf gleicher Augenhöhe, kann man daran gehen alles zu öffnen und zu vereinen.
Rassismus ist ein Zeichen der Zeit, das nicht sein müsste, aber sein und bleiben wird, jedenfalls solange, wie diese “Eliten” unsere Welt organisieren.
Juli 21, 2009 at 14:22
“Der Antiislamismus ist ein geschürtes “Projekt” der “Eliten”, die damit die neue (dritte) Herausforderung ihrer (kapitalistischen) Moderne bekämpfen wollen. ”
Welche waren die beiden vorherigen??
Juli 21, 2009 at 20:46
Hier: Wolfgang’s Freund in dieser Sache
“Präsident Nicolas Sarkozy und die französische bürgerliche Linke führen gemeinsam einen demokratiefeindlichen Feldzug gegen die muslimischen Frauen, die den Ganzkörperschleier, Burka oder Niquab tragen. Dies ist ein gefährlicher Präzedenzfall, denn sie verbieten damit die Ausübung einer bestimmten Religion. Aber das ist nicht alles. Sie schüren rassistische Sentiments gegen Moslems, um die Arbeiterklasse zu spalten, und begünstigen so das Entstehen eines faschistischen Klimas.”
(..)
http://www.wsws.org/de/2009/jul2009/burk-j17.shtml
grüsse
Juli 22, 2009 at 09:02
Hallo me.
Dem Text stimme ich zu.
Ich finde eine Burqa in Europa zwar nicht unbedingt passend, aber das unter Strafe zu stellen, geht zu weit. Die wahre Absicht dreht sich ja auch ncith um die Burqa, da ohnehin nur eine Handvoll Frauen sie tragen, sondern es sollen Schritt für Schritt immer tiefere Einschnitte in die Religionsfreiheit erfolgen. Sarkozys Einstellung zu Muslimen hat er ja schon mehrfach kundgetan, insofern im Westen nichts Neues.
Grüße
Juli 22, 2009 at 14:59
@Me
Im (pseudo-)trotzkistischen Neusprech der “Vierten Internationale” stellt sich die republikanische Nichtanerkennung von theokratischem Integrismus, mithin die Verteidigung der Errungenschaften der Menschen- und Bürgerrechtserklärung der Franzosen von 1789, als Verletzung der Religionsfreiheit und Begünstigung von Rassismus und Faschismus dar. Die Arbeiterklasse wird in dieser Logik dadurch gespalten, daß deren durch eine westliche republikanische Leitkultur geprägter Teil gegen jenen ausgespielt wird, in dem es als statthaft gilt, die Frau zu einem menschlichen Pinguin herabzuwürdigen.
Als prototypisch für den bei den “Trotzkisten” (und anderen Weißwäschern der feudalen Rechten, etwa José Bové und Daniel Cohn-Bendit) verhaßten vermeintlichen “Faschismus” der republikanischen Linken Frankreichs ist die Solidarisierung Chevènements, den Jürgen Elsässer einst als europapolitischen Hoffnungsträger ansah, mit dem durch islamische Pogromisten bedrohten Robert Redeker.
Juli 22, 2009 at 17:24
Kurz und bündig:
Dass Marxens “Die Kritik an der Religion ist der Anfang aller Kritik” heute kaum noch Anwendung findet, ist einer der Hauptgründe für die allerorten grassierende Islamophilie.
Juli 24, 2009 at 04:29
“Sarkozys Einstellung zu Muslimen hat er ja schon mehrfach kundgetan [...]“,
indem er (bereits als Innenminister) selbst die Integristen der UOIF, einer Organisation, die offen die politischen Ziele der Muslimbruderschaft propagiert, als Gesprächspartner der französischen Regierung anerkannt hat. Sarkozys antilaizistische Vorstöße sind dazu geeignet, die Legitimität der republikanischen Institutionen des Landes zu untergraben.
Nebenbei bemerkt: Man stelle sich einmal vor, in der Islamischen “Republik” Iran wäre den Angehörigen der GEDULDETEN religiösen Minderheiten (von den Bahai ganz abgesehen) ein Rechtsstatus garantiert, wie ihn Muslime in Frankreich selbstverständlich genießen, und umgekehrt würden die französischen Muslime so behandelt, wie der Iran seine GEDULDETEN nichtschiitischen Minderheiten behandelt.
Würde “Ummhussain” in einem solchen Fall etwa die Französische Republik hochleben lassen und die Islamische “Republik” Iran der Religionsverfolgung bezichtigen?
Ceterum censeo: Für Pasdaran ist in Europa kein Platz – weshalb Sarkozys mit der Laizität unvereinbare Politik eines appeasement gegenüber dem integristischen Islam schärfstens zu mißbilligen ist.
Juli 24, 2009 at 23:32
@ Daniel Leon Schikora
Ach es gibt auch Errungenschaften die hervorzuheben sind die weit vor dem von Ihnen genannten Datum von 1789 liegen.
Wie wär’s mit nem Europäischen Toleranzedikt und dieses auch zu vollziehen?
Etwa so wie die Konföderation von Warschau von 1573.
Oder ist es so klar wer hier die “Guten” und die “Bösen” in Europa sind?
Und wenn ja, wer sagt das?
Macht man ne Zeitung auf gibt’s in irgendeinem Artikel Islamisten und Terroristen und die ständige Terrorbedrohung (Glauben sie da dran?)verbunden mit einem Überwachungsstaat sondergleichen, für den wir uns doch gerne das Grundgesetz aus der Tasche fingern lassen.
Wenn wir dann bloß in Sicherheit sind.
Ja laut Spiegel ist das gefährlichste Buch der Koran. LoL.
(Es gibt auch schon wieder gefährliche Bücher!)
Das es in Frankreich noch geht sehen wir daran das nach französischen Staatsbürgerschafts- und dessen Antidiskrimierungsgesetzen offizielle Befragungen zur ethnischen und religiösen Zugehörigkeit nicht erlaubt sind.
Und das ist gut so.
Aber alles bleibt schlimmer, wie soll’s auch anders kommen und deswegen ist es auch besser Sarkozy genau auf die Finger zu schauen und darüber zu berichten.
Auch das IKVI.
Das sie sich im zweiten Beitrag mit soviel Verve gegen Sarkozy wenden und diesen ja schier übertreffen, liegt das nicht ein bisschen daran dieser letztens den Rauswurf von Avigdor Liebermann forderte und sie ihm das verübeln?
http://www.huffingtonpost.com/2009/06/30/sarkozy-to-netanyahu-fire_n_223093.html
Das Sarkozy es mit einer medial starken UOIF
zu tun hat nahm seinen Anfang schon vor 20 Jahren mit dem Kopftuchstreit.
Hat’s was gebracht?
Nun, ich hatte nie verstanden wieso man vor einem Quadratmeter Stoff so ne Angst haben kann.
Nehmen sie mal einem streng Gläubigen Italienischen Christen sein Kreuz bei einer Prozession weg.
Da würde ich mich auch aufregen, obwohl ich eher an den Propheten als die Kirche glaube.
Grüsse
Das mit Robert Redeker bedauere auch ich.
Zum Islam:
Juli 25, 2009 at 18:44
“Nun, ich hatte nie verstanden wieso man vor einem Quadratmeter Stoff so ne Angst haben kann.”
Um Ihre – Verzeihung: saublöde – Kennzeichnung des islamischen Kopftuchs als eines “Quadratmeters Stoff” aufzugreifen: Gibt es ein “Menschenrecht” auf das Tragen eines (bestimmten) “Stücks Stoff” im öffentlichen Raum? Jedenfalls käme Frau Ludin (die es als eine Verletzung ihrer “Grundrechte” betrachtete, daß von ihr als Lehrerin im öffentlichen Dienst verlangt wurde, auf eine Verschleierung [im Dienst] zu verzichten) nicht auf den Gedanken, im Zusammenhang mit ihren religiösen (oder religiös-politischen) Überzeugungen davon zu sprechen, daß es ihr lediglich um ein “Stück Stoff” gehe. Überlassen wir diese Art des Vermeidungsdiskurses also einem Großgeist wie Hagen Rether.
Selbstverständlich ist das Bestehen islamischer Integristen auf das “Recht” der Frau, sich im öffentlichen Raum bürgerlicher Republiken zu verschleiern, kein Ausdruck einer Versessenheit auf ein “Stück Stoff”, ebenso wenig wie es beim Hitlerschen Judenstern oder der analogen Kennzeichnung der Hindus mit einem gelben Fleck auf ihrer Kleidung unter der Gewaltherrschaft der Taliban um ein “Stück Stoff” ging. In all diesen Fällen geht es um eine Stigmatisierung eines Teils der Bevölkerung resp. die öffentliche Zurschaustellung der Inferiorität der Angehörigen eines Bevölkerungsteils. Dabei stellt das niedliche “Stück Stoff”, das der Verschleierung der Frau dient, freilich bereits rein physisch, völlig unabhängig von seiner intendierten symbolpolitischen Auswirkung: der Inferiorisierung des weiblichen Geschlechts, eine schwerwiegende Beeinträchtigung der Freiheit der Betroffenen dar.
Juli 27, 2009 at 19:48
@ Daniel Leon Schikora
Der neokonservative Blogger und Gründer von sovielen islamophoben Gruppen bei studivz.
Gruppen welche die Serben, Inder etc. gegen den Hauptfeind (Islam, wie könnte es anders sein) mobil machen soll.
verfasser etlicher Artikel in der neurechten Postille “Sezession”….
Zudem Mitarbei in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, dies wäre ja an sich kein Problem.
Aber allein die ständige Leier über linken Antisemitismus, nervt gewaltig.
Zudem wär Noam Chomsky als Teil des us-amerikanischen Systems präsentiert, will nur eins, Hetze und Lüge über Dissidenten ausschütten.
P.S Was ist aus Deiner Bewerbung beim BND geworden?
Juli 30, 2009 at 13:35
@ jürgen elsässer:
gibt es hierfür einen beleg: “In Dresden mischten sich unter die Trauerdemonstranten sogenannte Antideutsche mit dem Slogan “Nie wieder Deutschland”.”
ich war zufällig auf der trauerveranstaltung und habe nichts dergleichen wahrnehmen können.
Juli 30, 2009 at 18:27
Sarkozy ist Paranoid !
Dass die vielbeschworene Angst vor der Islamisierung europäischer Länder durch muslimische Einwanderer – Stichwort”Eurabia” – , der Wirklichkeit nicht standhält und nicht mit Zahlen gedeckt werden kann,
die die große Mehrheit der Muslime miteinbeziehen, dokumentiert auch ein Artikel, der vergangenen Sonntag im britischen Observer
erschienen ist. Der Bericht zitiert unter anderem eine neue Gallup-Umfrage, in der von 82 Prozent französischer Muslime und 91 Prozent deutscher Muslime die Rede ist, die sich eindeutig gegen gewaltsame Anschläge aussprechen. Die Anzahl jener, die Anschläge durch einen “höheren Wert” legitimiert sehen, entsprechen dem Prozentsatz der Gesamtbevölkerung, die solches befürwortet.
Quelle mit weiteren Quellen: http://www.heise.de/tp/blogs/8/142741
grüsse
August 1, 2009 at 16:16
Wenigstens ist die deutsche Justiz auf dem islamophoben Auge nicht mehr blind.
Die Berliner Tierärztin Dr. Beate Klein, Hauptautorin auf der islamfeindlichen Website PI, soll demnächst aus dem öffentlichen Dienst entlassen werden. Der berliner Innensenator Körting hat dieses wohl angedeutet, weil sie am Arbeitsplatz islamfeindliche Schriften erstellt hat.Dr. beate Klein arbeitet am Flughafen Tegel, in der Grenzkontrolle.
Das OLG Hamburg hat ihre Arbeit so verurteilt:
http://www.bg124.de/218.html
August 8, 2009 at 16:19
Nachtrag
Fremde Feinde
Michael Klarmann von 07.08.2009
Sie werfen Migranten vor, sich nicht integrieren zu wollen – und wollen sich doch selbst nicht in die Gesellschaft integrieren. Rechtsextreme Russlanddeutsche und NPD rücken zusammen.
Link stammt aus o.g Artikel
Mörder äußerte vor Attacke Sympathie für NPD
Vor den Augen ihres Sohnes und ihres Mannes wurde die Ägypterin Marwa el S. in einem Dresdner Gerichtssaal erstochen. Nach Informationen des Tagesspiegels ist der Täter ein Sympathisant der NPD.
http://www.tagesspiegel.de/politik/Aegypterin-Gerichtssaal-Mord;art771,2842897
grüsse
August 8, 2009 at 16:20
Vergessen, scusi.
Fremde Feinde
Michael Klarmann von 07.08.2009
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30855/1.html
August 13, 2009 at 12:50
Hier noch ein guter Artikel dazu, Sabine Schiffer erhält mittlerweile Morddrohungen:
Schon in einer Pressemitteilung des Instituts bemängelte sie, dass der Mord tagelang verschwiegen und das Tatmotiv, die muslimische Herkunft, »nicht benannt« wurden. »Mit Kategorisierungen durch Begriffe wie ›ausländerfeindlich‹ oder ›rassistisch‹ wird versucht, die Tatsache zu umgehen, dass die antiislamische Agitation, die wir seit rund 30 Jahren beobachten und seit etlichen Jahren anmahnen, eine neue Stufe erreicht hat«, so der Wortlaut. Aber warum war die Tat nicht »ausländerfeindlich« und nicht »rassistisch«? Wo doch der aus Russland stammende Deutsche verkündete, bevor er 18 Mal auf sein Opfer einstach: »Haben Sie überhaupt ein Recht, in Deutschland zu sein? Sie haben hier nichts zu suchen. Und wenn die NPD an die Macht kommt, ist damit Schluss. Ich habe NPD gewählt.«
Die Antwort gab Schiffer in einem Interview mit der »jungen Welt«. »Ausländerfeindlich« widerspreche der Tatsache, dass der Täter auch in diese Kategorie gehöre, »rassistisch« wäre als Oberbegriff treffend, würde aber »das Problem islamfeindlicher Einstellungen« umgehen.
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14113
August 14, 2009 at 16:26
Und schon wieder wird eine muslimische Frau ermordet – diesmal in Holland. Auch dieses Opfer war eine hijab -(Kopftuch) tragende Frau, die erfolgreich und völlig integriert war wie Marwa al Sharbini.
Leider nur auf Englisch und Türkisch, da sich unsere Medien mal wieder in kollektives Schweigen hüllen:
http://www.dutchnews.nl/news/archives/2009/08/creche_owner_stabbed_to_death.php
http://www.internethaber.com/news_detail.php?id=203326
Die näheren Umstände sind zwar noch nciht bekannt. Aber es stimmt mich nun mal äußerst skeptisch, dass in den deutschen Medien nach dem Fall Marwa kein Sterbenswörtchen zu lesen ist. Hätte es sich um einen sogenannten “Ehrenmord” gehandelt, es wäre durch die gesamte deutsche Presse gegangen, soviel ist sicher.
November 19, 2009 at 12:43
Spekulation über die wahre ethnische Identität des Mörders:
http://www.kavkazcenter.com/eng/content/2009/11/13/11158_print.html
Aus dem Blog des Deutsch-Israelis Avram Kokhaviv:
http://rebirdonline.blogspot.com/2009/11/klarname-alexander-igorewitsch-wiens.html