Iran: It’s the economy, stupid!

Das Ölinteresse hinter den Unruhen


OK, wir könnten uns jetzt noch ein halbes Jahr über Menschenrechte u.ä. streiten. Oder über Wahlbetrug. Mit diesem Vorwurf wurden übrigens bereits die Soros-Revolutionen in Serbien, in Georgien, in der Ukraine und in Kirgisien durchgeführt. Fällt das Muster niemand auf? In Serbien im Oktober 2000 stürmten die west-finanzierten Demonstranten übrigens nicht nur das Parlament, sondern verbrannten auch gleich alle Wahlunterlagen, so dass sich der Vorwurf nie verifizieren ließ. Und das, obwohl Milosevic einem zweiten Wahlgang zugestimmt hatte. Man machte aber sicherheitshalber vorher den Umsturz – sonst hätte der Schurke vielleicht noch gewonnen … Das zum Hintergrund, falls jemand denkt, Ahmadinedschad solle doch lieber nochmal wählen lassen. Dann endet er wie Milosevic.

Aber ich wollte über die wichtigeren Dinge sprechen. Öl. Das transatlantische Projekt Nato knirscht, weil die EU-Staaten immer abhängiger von Russland werden in den Energiemporten. In drei, vier Jahren geht das Nordseeöl aus, dann wird Gasprom noch stärker. Moskau baut neue Pipelines durch die Ostsee (Northstream) und das Schwarze Meer (Southstream), die Europa störungsfrei mit Gas versorgen sollen. Schröder und ein Teil der deutschen Industrie (Eon) unterstützen das Projekt, weil sie wissen, dass man mit den Russen besser fährt als mit den Amis.

Das darf natürlich nicht passieren, sonst könnte Europa von den USA weggezogen werden. Also versuchen die Transatlantiker, Southstream zu verhindern und eine eigene Pipeline über Türkei/Balkan zu bauen, Nabucco genannt. Aber das Projekt kommt nicht vom Fleck, trotz abgeschlossener Verträge: Warum Nabucco nur „auf dem Papier“ existiert, erklärt das „Handelsblatt“ im Sommer 2008: „Vor allem ist bisher ungeklärt, wo das Gas herkommen soll. Lediglich Aserbaidschan hat Lieferungen zugesagt, kann aber allein die Leitung nicht füllen.“ Mit Turkmenistan und Kasachstan, den beide anderen Gas-Staaten am Kaspischen Meer, hat Moskau bereits Vorzugslieferverträge geschlossen, die Emissäre aus Brüssel dürfen sich hinter der Kundschaft aus Peking und Teheran in die Reihe stellen.  Bliebe für die EU nur noch die Möglichkeit, mit Iran einen Liefervertrag für Nabucco zu schließen. Doch da die USA unter Bush mächtig Druck auf die Europäer ausübten, schon bestehende Wirtschaftsbeziehungen mit dem sogenannten Schurkenstaat einzufrieren, war an Verträge mit Teheran bisher nicht zu denken.

Vor einigen Wochen hat die EU, an der Regierung in Bagdad vorbei, Lieferverträge mit der kurdischen Autonomieregion im Nord-Irak für Nabucco vereinbart – ein Schritt zur Herauslösung Kurdistans aus Irak, zur Zerstückelung des Irak. Aber kurdisches Gas reicht nicht. Iranisches muss dazukommen. Dafür muss Ahmadinedschad gestürzt werden.

Das erklärt umgekehrt auch, warum Ahmadinedschad letzte Woche – nach der Wahl! – von Medwedeww herzlich empfangen wurde. Fällt Teheran, kann die EU russisches durch iranisches Gas ersetzen – wobei das iranische Gas dann bald BP gehören oder über BP vermarktet werden wird – und die EU kann in ein Front gegen Russland eingebunden werden.

(Das ist eine Skizze. Wer mehr weiß – immer her damit).

Anfang Juli erscheint der erste Band in der von Jürgen Elsässer herausgegebenen Reihe COMPACT:

Jürgen Elsässer (Hrsg): Gegen Finanzdiktatur. Die Volksinitiative – Grundsätze, Konzepte, Ziele. Kai Homilius-Verlag, 104 Seiten, 7.50 Euro

Einzelbestellung und COMPACT-Abo über:

info@kai-homilius-verlag.de

info@juergen-elsaesser.de


  1. Mr. No.

    Hi,

    wie durchdringend perfide unsere Partei- und Medien -Institutionen im Iran vorgehen, kann man schön in folgendem Artikel lesen.

    http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57557?PHPSESSID=gcroajmtq4visfaauj7709n9m0

  2. Robert

    Und hier wieder mal was von den lieben Antideutschen

    Elsässer, halt’s Maul
    oder It’s liberation, stupid!

    von Harry Waibel
    http://www.trend.infopartisan.net/trd0609/t640609.html

    Zitat:
    “Elsässers Entwicklung zum nationalistischen Demagogen beginnt mit seinem Buch „Angriff der Heuschrecken“, veröffentlich im Januar 2007 im Pahl-Rugenstein-Verlag, dessen Titel er vom Parteivorsitzenden der SPD, Franz Müntefering, übernahm, der ab 2004 diesen Ver­gleich mit Tieren po­pularisierte. 2006 veröffentlichten die, dem Finanzkapital nahestehenden Autoren Seifert und Voth ein Buch, dass ebenfalls den Tiervergleich im Titel führt: „Invasion der Heuschrecken“. Diese Tiermetapher von den „Heuschrecken“ die angeblich die deutsche Volkswirtschaft be­drohen, beinhaltet Vernichtungswünsche wie sie bereits vor 60 und mehr Jahren in die­sem Land schon einmal von führenden Politikern und Publizisten verbreitet wur­den. El­sässer lässt es also an einer sensiblen und reflexiven Bewusstseinslage mangeln und so wird die Auseinandersetzung mit ihm auch geführt werden müssen.”

    Und die “sensible und reflexive Bewusstseinslage” sieht dann so aus:

    Zitat:
    “Wenn ihm und einem anderen anti-zionistischem Schmierfink angedroht wird, die Fresse zu polieren, dann kann man sagen, dass diese Art noch etwas kleinteilig Humanes mit sich trägt”

  3. Peq

    Endlich lese ich genau das im Zusammenhang mit den derzeitigen Vorgängen im Iran.

    Seit einigen Jahren verfolge ich alles, was mit Nabucco und/oder South Stream zu tun hat. Leider eine Sisyphosarbeit. Und genau dieselben Gedanken hatte ich auch, als ich gehört habe, was momentan im Iran passiert. Sie bringen es auf den Punkt – Gratultation, Herr Elsässer!

    Allerdings ist die Lage noch viel komplexer. So sicher ist z.B. das Gas aus Aserbaidschan auch nicht.

    Die kaukasischen und zentralasiatischen Staaten sind sich seit langem ihres Wertes bewusst und lavieren gerne zwischen den Mächten: Russland, USA, China, Türkei und EU (der tölpelhafteste Akteur in der Region).

    Iran ist also unabdingbar als Gasgeber, wäre da Achmadinedschad nicht so in den Medien verteufelt worden. So ein Mist aber auch.

    Die Gefahr bestand also immer, dass halbswegs gebildete Menschen, trotz allgemeiner Desinformation, die Frage stellten:

    “Wieso ist die Alternative zum undemokratischen Gas aus Russland, das Gas aus Achmadinedschads Iran. Da stimmt doch etwas in der Argumentation nicht.”

    Laut unseren Medien suchen wir ja eine Alternative, weil wir zu abhängig von Russland sind und die Russen irgendwann bestimmt anfangen werden uns zu erpressen (was beides so nicht stimmt). Wir müssten uns vom russischen Gas emanzipieren (Stelle sich einer vor: die Russen wollten sich von deutschen Autos emanzipieren!!!!)

    Also nehmen wir nun das Gas aus dem Iran, den wir beschuldigen uns mit der Atombombe auslöschen zu wollen. Dieser würde bestimmt nie auf die Idee kommen die EU zu erpressen.

    Genau weil diese Argumentation sogar den Blinden und Einäugigen auffallen würde muss Achmadinedschad weg und das Image des Irans verbessert werden.

    Das schafft man durch junge, westlich wirkende (Tweet, Youtube, Handy) rebellische Iraner.

    Das kommt bei den national-konservativen und konservativen an, weil sie per se gegen den Iran sind und bei den liberalen und linken, weil sie Rebellion oder Demokratiebewegungen auch per se geil finden.

    Iran wird sympathisch in unseren Medien und schon geht der kalte Gaskrieg gegen Russland weiter.

    Auch mir sind gleich die Parallelen zu den Umstürzen im Osten Europas / Zentralasien seit dem 5. Oktober 2000 in Serbien aufgefallen und ich musste an sie denken.

    Herr Elsässer, ich verfolge ihren Blog und Ihre Schriften schon auch eine längere Zeit und auch sehr gerne.

    Lassen Sie sich bitte nicht auf Grabenkämpfe mit Menschen ein, die nicht Ihrer Meinung sind. Es schadet nur und kostet Energie.

    Zudem gebe ich ihnen auch den Tipp die Vorgänge bzgl. South Stream und Nabucco noch detailierter zu verfolgen – z.B. eben auch russischsprachige oder serbokroatische Zeitungen/Literatur.

    Da steckt nämlich noch sehr viel Sprengkraft dahinter, aber auch Aufdeckungspotential!

  4. Sehr interessanter Artikel, auch wenn die Überschrift Englisch ist. Natürlich geht es um Wirtschaftsinteressen, ansonsten ist es dem globalen Imperialismus ziemlich egal, welcher Religion irgendein Volk anhängt. Nur stellt der Islam schiitischer Prägung eben eine besonders harte Nuss dar, deswegen meint der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Günter Nooke (CDU), gleich mal zur “Abschaffung der Islamischen Republik” aufrufen zu müssen.

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/nooke-ruft-offen-zum-umsturz-in-iran-auf;2383880

    Bemerkenswert ist auch dies:
    “Vor einigen Wochen hat die EU, an der Regierung in Bagdad vorbei, Lieferverträge mit der kurdischen Autonomieregion im Nord-Irak für Nabucco vereinbart – ein Schritt zur Herauslösung Kurdistans aus Irak, zur Zerstückelung des Irak. Aber kurdisches Gas reicht nicht. Iranisches muss dazukommen. Dafür muss Ahmadinedschad gestürzt werden.”

    Genau das haben sie auch mit Iran vor, und nicht erst seit gestern ,auch nicht seit vorgestern. Überall versucht man, Kurden und andere ethnische Minderheiten aufzuwiegeln, das neueste Beispiel sind Bewohner der Provinz Baluchestan, die zunehmend Opfer wahabitischer Agitagion mit Terroranschlägen á la USAma werden. Alles läuft nach dem bewährten Prinzip “Divide et impera – Teile und herrsche. “

  5. Me.

    Montag, 22. Juni 2009
    “Vorwürfe nicht nicht verifiziert”

    Die sechs Geistlichen und die sechs Richter sagen das sie noch gar nichts untersucht haben
    und somit weder sagen können ob die Wahlen gefakt waren oder nicht.

    Warten wir’s ab wie das weitergeht

    http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/iran_wahl_waechterrat_1.2788672.html
    u.v.m
    -
    Wen es interessiert:

    Die Umfrageergebnisse der Washington Post im Iran bzgl. der Wahlen – drei Wochen davor

    Diese zeigen immerhin ein doppelt so hohe Stimmenzahl für den jetzigen Amtsinhaber:

    http://www.terrorfreetomorrow.org/upimagestft/TFT%20Iran%20Survey%20Report%200609.pdf

    Artikel Washington Post:
    http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/06/14/AR2009061401757.html

    grüsse

  6. Me.

    Ist das der Apologet der Körperlichen Gewalt, der Historiker und Psychologe Harry Waibel, der es gut findet jemandem “die Fresse zu polieren”

    http://www.harrywaibel.de/

    Wenn ja bitte ich um Bestätigung.

  7. Marco M.

    Je mehr jemand recht hat, desto lauter wird er niederschrie(b)en. Siehe einst Broder bei Bröckers, siehe heute Waibel bei Elsässer.

    Wenn die ach so Freidenkenden zum Stift greiifen, kennen sie weder rechts noch links – statt dessen preschen sie selbstherrlich durch die Mitte, auf daß der Leser nicht die Leere ihrer Worte beachte.

  8. Waibel macht noch Werbung für Herrn Elsässers Bücher, ist doch super.

    Ansonsten fällt ihm nichts anderes ein als das übliche politisch korrekte Geschwätz von wegen Antisemitismus, das langweilt wirklich. Da muss ich immer an das Zitat denken:
    “Alles Antisemiten außer Mutti”

  9. Pablo

    Logisch gehts ums Erdöl.

    Die Ölfelder in der Nordsee sind – sollten die derzeitigen und seit rund 7 Jahren gemessenen Outputreduktionen Bestand halten – in rund 8 Jahren leergepumpt.

    Die USA wissen dies. Aber sie wollen nicht, dass die Europäer sich neue Quellen erschliessen. So in Russland und eben auch im Iran. Die Europäer, vor allem die Deutschen, sind dumm genug, das Spiel der Amerikaner mitzumachen… bis zum bitteren Ende.
    Andererseits habe ich auch keine andere Antwort aus Deutschland erwartet, wird doch dieses Land immer noch von über 80’000 Amerikanern “bewacht”.

  10. Pirx

    “Wenn ihm und einem anderen anti-zionistischem Schmierfink angedroht wird, die Fresse zu polieren, dann kann man sagen, dass diese Art noch etwas kleinteilig Humanes mit sich trägt”

    Dieser Harry Waibel scheint ja wirklich ein Engel der Humanität zu sein. Nun juckt es mich durchaus, diesen Skribenten einen ausgemachten Esel zu nennen. Allerdings wäre das eine Tiermetapher, in der Auschwitz unausgesprochen schon mitgedacht ist. Nennen wir ihn also lieber einen A… mit Ohren.

  11. Eva

    Meines Wissens sind in der BRD und Italien insgesamt “nur” noch gut 40000 US-Soldaten stationiert.

  12. “Meines Wissens sind in der BRD und Italien insgesamt “nur” noch gut 40000 US-Soldaten stationiert.”

    Das iss ja wohl mehr als genuch !!

  13. Wie viele es sind, spielt doch gar keine Rolle. Tatsache ist aber, dass Frau Merkel sich als Erfüllungsgehilfe der USA versteht – und Israels. Egal ob der Präsident Bush oder Obama heißt.

  14. Beeskow

    Ein Krieg gegen Iran , hineingezogen durch Israel , steht dem um Rekonsolidierung des US-Imperiums , das in seiner militärischen und ökonomischen Überdehnung auf wackeligen Füßen steht, bemühten Obama nicht so recht im Sinn , jedenfalls nicht im Moment. Außerdem würde ein solcher Krieg die materiellen Ziele , die Wiedereingliederung der Öl- und Gasreserven Irans in den globalen-westlichen Markt und Zugriff auf den Kaspischen Raum , eher erschweren als erleichtern. So wurde denn die propagandistische Vorbereitung auf einen einleitenden Erstschlag durch Israel im Frühling 2009 ziemlich abrupt beendet . Wir wissen es nicht , aber wurde hinter den berühmten Kulissen ein Deal zwischen der korrupten Mullahkratie um Rafzandschani und den USA geschlossen ? Zugang zur Kaspik und Zugriff auf die fossilen Resourcen gegen Zusicherung einer wohlwollenden Duldung eines Bündnisses aus lokaler (internationalistisch-westlicher) Bourgeoisie und klerikaler Kleptokratie ? Nachdem der Versuch der Inszenierung eines Krieges gegen Iran im Schatten des Georgienkrieges 2008 , von Russland meisterhaft durchkreuzt , gescheitert ist , stehen die USA jetzt vor der Frage , ob sie wirklich einen Bürgerkrieg gegen Iran anheizen . Es steht viel auf dem Spiel. China und Russland können ihren strategischen Partner Iran nicht im Regen stehen lassen.

  15. Me.

    “Wer mehr weiß – immer her damit”

    Hier:

    Joschka Fischer baut Gasleitung

    Donnerstag, 25. Juni 2009
    Von Schröder gelernt? Neuer Job für Joschka Fischer: Der ehemalige Aussenminister ist jetzt auch im Gasgeschäft. Promoter für das Gasprojekt Nabucco. Beratervertrag in sechsstelliger Größenordnung verhandelt.

    Der frühere Außenminister und Spitzenpolitiker der Grünen, Joschka Fischer, hat nach Informationen des manager magazins einen neuen Job. Wie das Blatt in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin: 26. Juni) schreibt, soll Fischer das Gas-Projekt Nabucco politisch und PR-mäßig vorantreiben. Er habe dazu einen Beratervertrag in sechsstelliger Größenordnung verhandelt, meldet das Wirtschaftsmagazin unter Berufung auf Insider.

    Der Name Nabucco steht für ein zentrales Zukunftsprojekt der europäischen Energieversorgung. Vom Kaspischen Meer aus soll eine 3300 Kilometer lange Pipeline Erdgas nach Westeuropa transportieren, durch die Transitstaaten Türkei, Bulgarien, Rumänien und Ungarn.

    Das Vorhaben ist politisch hochbrisant, weil es auf eine vom Hauptlieferanten Russland unabhängige Gasversorgung abzielt und von den Russen entsprechend torpediert wird. Zudem verfolgen die beteiligten Staaten auch eigene Interessen, die das Projekt immer mal wieder verzögern. Die endgültige Investitionsentscheidung soll nun 2010 fallen.

    Fischer soll in seiner neuen Rolle laut manager magazin vor allem die Türkei bei Laune halten. Die betrachte Nabucco als eine Art Faustpfand, um die EU-Beitrittsverhandlungen zu beschleunigen. Fischer genießt in der Türkei ein hohes Ansehen, nicht zuletzt, weil er einem EU-Beitritt stets aufgeschlossen gegenübergestanden hat.

    http://www.mmnews.de/index.php/200906253182/MM-News/Fischer-baut-Gasleitung.html

    grüsse

  16. Me.

    Nabucco – die Unvollendete

    Jens Berger 14.07.2009

    “Great Game” am Kaspischen Meer

    Als Deutschland im ersten Halbjahr 2007 die EU-Ratspräsidentschaft übernahm, legten Kanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier den Fokus der EU-Außenpolitik auf die Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres.

    Unter dem Schlagwort “neue EU-Ostpolitik” wollte man im “Great Game” um die Energiereserven der Region künftig eine bedeutendere Rolle spielen.

    Auch wenn sich Steinmeier und “EU-Außenminister” Solana bei den “lupenreinen Despoten” in Turkmenistan, Usbekistan und Kasachstan gegenseitig die Klinke in die Hand gaben, genützt hat es ihnen nicht viel.

    Nicht etwa die EU, sondern China hat sich in die aussichtsreiche Position des Hauptkonkurrenten Russlands im postsowjetischen Raum aufgeschwungen und hat bereits Lieferverträge mit allen drei Staaten abschließen können.

    ! China und Russland haben im “Great Game” die Nase vorne und für die EU bleiben bestenfalls die Brotkrumen übrig.

    Quelle:
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30719/1.html

    grüsse

  17. me.

    Türkei genehmigt offiziell Verlegung von South Stream in ihren Hoheitsgewässern

    MAILAND, 19. Oktober (RIA Novosti). Die Türkei wird am Dienstag der russischen Seite offiziell die Genehmigung für die Verlegung der Gaspipeline South Stream in ihren Hoheitsgewässern übergeben.

    Das teilte der türkische Energieminister Taner Yildiz am Montag im italienischen Mailand nach einem dreiseitigen Treffen mit, an dem auch der russische Vizepremier Igor Setschin und der italienische Wirtschaftsminister Claudio Scajola teilnahmen.

    19/ 10/ 2009 Ria Novosti

    http://de.rian.ru/business/20091019/123575779.html




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