Jungle-World-Hetze gegen Elsässers neue Monatspublikation COMPACT
Kaum habe ich meine neue Monatspublikation COMPACT angekündigt – die erste Ausgab des Booklets erscheint Anfang Juli -, schon beginnt die Hetze der einschlägig bekannten Kreise nach dem üblichen Strickmuster.
Die antideutsche Wochenzeitung Jungle World trägt auf ihrem blog unter der Überschrift “Wenn zusammenwächst, was zusammengehört” Zitate einerseits von mir und andererseits von der NPD und einem NPD-nahen Internetportal zusammen. Spekuliert wird auf die pawlowschen Reflexe des Lesers, der aufgrund der Verwendung gleicher Termini auf ein “Zusammenwachsen” von Elsässer un Rechtsradikalen tippen soll. Frei nach dem Motto: Wenn Elsässer das schlechte Wetter beklagt und die Nazis das schlechte Wetter beklagen, ist Elsässer ein Nazi. Was aber, wenn das Wetter tatsächlich schlecht ist?
Von Anfang an und grundsätzlich habe ich mich von den Rechtsradikalen abgegrenzt. Auf der ersten Veranstaltung der VOLKSINITIATIVE am 10. Januar 2009 sagte ich z.B.: “Zwischen uns von der Volksinitiative und Nazis, und zwar nicht nur der NPD, sondern jedweder Couleur, steht eine Feuerwand der Abgrenzung. Eine Mitarbeit von NPDlern in unserer Initiative oder auch eine Zusammenarbeit lehnen wir strikt ab. Mit Leuten, die den Holocaust verharmlosen oder beschönigen oder den Nazismus verharmlosen oder rechtfertigen, wird es keine Form der Kooperation geben. Wer, wie die NPD, immer noch im blutigen Sumpf der Vergangenheit steckt, ist für eine zukunftsorientierte Politik nicht zu gebrauchen.” (Das gesamte Referat ist in COMPACT demnächst nachzulesen)
Das will die antideutsche Jungle World vergessen machen, indem sie auf ein Zitat aus der Ankündigung von COMPACT auf diesem blog verweist. Ich schrieb: “Wer den Begriff „Konzentrationslager“ auf die deutsche Vergangenheit beschränkt, wird die Realität von Abu Ghraib und Guantanamo nicht beschreiben können.” Dem wird ein NPD-Zitat an die Seite gestellt, wo ebenfalls von US-KZs die Rede ist. Wer aber je Fotos und Folterberichte aus Abu Ghraib und Guantanamo gesehen hat, kann gar nicht anders, als diese Einrichtungen als KZs zu bezeichnen! Wenn Demokraten diese Wahrheit den Nazis überlassen und sich um eine auch sprachlich klare Verurteilung der US-Politik herumdrücken, STÄRKEN sie die Rechten. Die Jungle World betreibt also das Geschäft der NPD.
Ähnlich verhält es sich mit meinem zweiten Zitat, das die Jungle World in die rechte Ecke drücken will. Ich schrieb vorgestern auf diesem blog über das Ende von Karstadt:
“Schluss, aus, Ende. 56 000 Arbeitsplätze vernichtet. Im KDW entsteht ein Puff. Im Kartstadt am Hermannplatz (Berlin-Neukölln) gibt es eine Fixerstube. Willkommen in der verbrannten Zone der Marktwirtschaft. Die Afrikanisierung Deutschlands kann beginnen.”
Besonders die “Afrikanisierung” hat es den antideutschen Bruchpiloten angetan. Suggeriert wird, ich hätte damit etwas Herabsetzendes gegen Afrikaner geschrieben. So kann freilich nur argumentieren, wer von der deutschen Sprache keine Ahnung hat – und das ist bekanntlich bei den allermeisten Antideutschen (mit Ausnahme Gremliza) ebenso der Fall wie bei den allermeisten Nazis. Wer ansonsten in Westeuropa vor “Afrikanisierung” oder “Jugoslawisierung” warnt, will nicht gegen Schwarze oder Jugos polemisieren, sondern darauf aufmerksam machen, dass uns ein ähnliches Schickal drohen könnte wie denen: Dass unsere Staaten zum Schauplatz von blutigen Bandenkriegen und/oder zu Objekten imperialistischer Zerstückelungswünsche werden. Die Ausdrücke “Jugoslawisierung” und “Afrikanisierung” sind also nicht vom Ressentiment gegen die dort Lebenden, sondern von Empathie mit ihnen geprägt.
Wie real diese Gefahr gerade in Verbindung mit dem Aufstieg der Drogenkriminalität ist – daher meine Anspielung auf die Fixer im obigen Zitat -, zeigt das Beispiel Guinea-Bissao aus der FAZ von letzter Woche. Dieser Staat wird von der Kokainmafia – einer der profitabelsten Unterabteilungen des internationalen Finanzkapitals gerade in Zeiten kollabierender Industrieimperien – in eine Kolonie und ein Schlachthaus verwandelt. Wehe, wenn sich im Zuge der weltweiten Depression diese Gangster auch hierzulande ausbreiten! Oder ist das grade das Ziel einer Zeitschrift, die schon in ihrem Titel die “Dschungel-Welt” propagiert?
(FAZ, 08.06.2009)
Mordserie in Guinea-Bissau
Politiker von Soldaten getötet / Neuwahlen unsicher
tos. JOHANNESBURG, 7. Juni. Drei Wochen vor den vorgezogenen Wahlen in Guinea-Bissau sind in der ehemaligen portugiesischen Kolonie ein Minister sowie ein ehemaliger Minister von der Armee ermordet worden. Unter den Ermordeten ist mit Baciro Dabo ein aussichtsreicher Präsidentschaftskandidat. Der ehemalige Ministerpräsident Faustino Fudut Imbali soll entgegen ersten Meldungen noch am Leben sein. Er sei aber lebensgefährlich verletzt worden, als Soldaten ihn bei seiner Festnahme fast totgeprügelt hatten.
Der Innenminister der Übergangsregierung von Guinea-Bissau beschuldigte die Ermordeten am Sonntag, einen Staatsstreich geplant zu haben, der aus der senegalesischen Hauptstadt Dakar heraus geplant worden sei. Bei ihrer Festnahme hätten die Beschuldigten Widerstand geleistet und seien dabei ums Leben gekommen. Familienangehörige der Toten bestreiten diesen Hergang. Nach Angaben der Ehefrau Baciro Dabos sei dieser von Soldaten in seinem Schlafzimmer ohne Vorwarnung exekutiert worden. Der ehemalige Verteidigungsminister Helder Proença wiederum war zusammen mit einem Leibwächter und seinem Fahrer auf offener Straße erschossen worden. Beide galten als enge Vertraute von Präsident Joao Bernardo Vieira, der im März ebenfalls von Soldaten mit Macheten umgebracht worden war. Die Ermordung von Vieira gilt als Racheakt für den Tod des bei einem Bombenanschlag umgekommenen Generalstabschefs Tagmé Na Waié.
Nach Vieiras Ermordung hatte eine Übergangsregierung die Macht übernommen und Neuwahlen angeordnet. Baciro Dabo, der in dieser Übergangsregierung das Ministerium für territoriale Angelegenheiten leitete und bei den Präsidentenwahlen antreten wollte, hatte angekündigt, die Mörder Vieiras vor Gericht bringen zu wollen. Ob die Wahlen unter diesen Umständen noch stattfinden können, war am Wochenende nicht klar. Zwei weitere Präsidentschaftskandidaten zogen ihre Kandidatur am Sonntag wegen „Sicherheitsbedenken“ zurück.
Abgesehen von alten ethnischen Rivalitäten, sind die Gründe für die jüngste Gewaltwelle in dem westafrikanischen Land vor allem im Drogenhandel zu suchen. Guinea-Bissau ist seit geraumer Zeit zum wichtigsten afrikanischen Umschlagplatz für südamerikanisches Kokain auf seinem Weg nach Europa geworden. Nach Einschätzung von Interpol haben kolumbianische Drogenkartelle die Armee des Landes „regelrecht gekauft“ und können im Gegenzug ihre mit Kokain beladenen Schmuggelflugzeuge in Guinea-Bissau ungestört entladen. In diesem Zusammenhang war der Name des im März getöteten Generalstabschefs häufig genannt worden. Alle Versuche der lokalen Behörden, des Kokainschmuggels Herr zu werden, scheiterten bislang an den ungeheuren Summen, mit denen die Kolumbianer sich Gefolgschaft erkaufen können.
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 08.06.2009









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hierzu einen kommentar zu schreiben, fällt mir schwer, aber was da steht ist tyspisch für die sog.polarisierung in links und rechts… wo steht da eigentlich die fdp,die cdu, die ,,,?m.e.rechts,nach deren menschenfeindlichen politik
…aber die sind so schlau, und sagen nichts zum hitler, die npd schon… und das aber nicht als bekennende altnazis, sondern einfach als deutsche (was sind sie sonst, sir sind ja bekanntlich keine afro oder jugos), sondern ebenfalls als beobachter der geschichte…
so, und wenn mann mal die psychologie benutzt und gut beobachtet, was gerade in berlin los ist in den sogen. probelmbezirken,…ja, und wass dann einhzelne polizisten nach feierabend erzählen,… da ist sehr viel realistische beobachtung beschrieben und menschliche reaktion, die man ja als sog. demokrie als wähler kundtuen sollte,aber nicht darf… wählt man npd, idt man nazi… so ein unlogischer schwachsinn.
also, jürgen elässer, du hast dich nun erfolgreich zwischen den stühlen gesetzt, jetzt bist du eingekeilt,… volksfront und querfront kann noch viele probleme bekommen und sein ziel wahscheinlich nicht erreichen, wenn diese obige diskkusion witergeht,…
die gegen deine vergleiche sind, sollten doch mal nach abugreif fahren, dort urlaub machen,… viel spass dem gutmenschen, die total am leben vorbeisehen und denken,… und dafür noch geld nehemen,ca 9000 euro mtl.,diese spinner machen unser land kaputt,und müssen weg, nicht nur durch wahlen,…
bei t-online wurde gv
estern im ernst gefragt,ob nichtwähler bestraft werden sollen, —sind wir schon wieder in der stasi-ddr,oder lauert die neue gestapo an der tür bzw. wahlurne…?
also nochmal orwell lesen-1984 und die farm der tiere,..
ja macht kann blind und süchtig machen,…
also besser mehr volksbefragungen, parteilose direktmandate als WIRKLICHE VOLKSVERTRETER etc…aber es wird siCher nicht mehr zu dieser neuen aufklärung kommen,..die nichtwähler haben auch gewählt-weg mit dem bisherigen system der poltik,mehr finanzielle gerechtigkeit(Reichensteuer, etc.)- vielleicht sollte sich die spd und die grünen mal auflösen- ZUERST ABER DIE LÜGEN-PARTEI-PDS, und nicht die npd,dvu –
WENN DEMOKRATIE; DANN BITTE FÜR ALLE: