Wie Opel – ein Opfer des internationalen Finanzkapitals
Schluss, aus, Ende. 56 000 Arbeitsplätze vernichtet. Im KDW entsteht ein Puff. Im Kartstadt am Hermannplatz (Berlin-Neukölln) gibt es eine Fixerstube. Willkommen in der verbrannten Zone der Marktwirtschaft. Die Afrikanisierung Deutschlands kann beginnen.
Bevor jetzt wieder Blödsinn erzählt wird, von wegen notwendiges Kaufhaussterben, am Bedarf vorbei etc. pp.: Karstadt wurde erwürgt. Hauptwürger Middelhoff war eine britische Heuschrecke mit deutschem Paß. Karstadt fehlte die Luft zum Atmen, weil die Mietpreise astronomisch waren. Verantwortlich: Goldman-Sachs, Rothschild, Middelhoff.
Mehr kann ich hier nicht ausführen, weil ich es exklusiv für das Nchrichtenportal von www.kopp-verlag.de schreibe. Dort erschien zuletzt von mir eine Expertise zum „Großen Bluff“ bei Opel. Wie Karstadt ein Opfer des internationalen Finanzkapitals. Auszüge aus meinem Artikel:
Die Frechheiten der US-Amerikaner bei den Vertragsverhandlungen Ende Mai waren beispiellos und wurden nur von der Dummheit und Gefügigkeit der deutschen Regierungsvertreter übertroffen. Die GM-Emissäre folgten dabei einem brancheninternen Drehbuch für Gespräche mit Zulieferern, der sogenannten Delphi-Studie, die die Bamberger Forschungsstelle für Automobilwirtschaft recherchiert hat. Zu den Kniffen gehört das Entsenden drittklassiger Vertreter, um die Verhandlungspartner zu demütigen. Genauso war es bei den Gesprächen in Berlin: Die US-Regierung schickte einen Hinterbänkler ohne Prokura, der regelmäßig die Runde verlassen und sich mit seinen Vorgesetzten abstimmen musste.
Auch einen weiteren Trick kann man der Delphi-Studie entnehmen: Man überrumpelt die Gesprächspartner plötzlich mit neuen Forderungen, auf die sie nicht vorbereitet sind. So geschah es in Berlin: Kurzfristig
verlangte GM eine Cashspritze in Höhe von 300 Millionen Euro, um die
Liquidität von Opel zu gewährleisten. Zur Vorbereitung des
Überraschungsangriffs hatte Detroit unmittelbar vor Verhandlungsbeginn
den Geldhahn für die europäischen Töchter komplett zugedreht: Ab
Anfang Juni hätten etwa in Bochum und Rüsselsheim noch nicht einmal
mehr Strom und Wasser bezahlt werden können.
(…)
Besonders dreist war der Versuch der US-Amerikaner, hunderte Millionen Euro deutscher Steuergelder regelrecht zu stehlen. Nach einer Recherche der Financial Times Deutschland entdeckten zu Guttenbergs Berater erst kurz vor Verhandlungsende einen versteckten Vertragspassus, der die 1,5 Milliarde Euro Überbrückungskredit von der Bundesregierung betraf. Demnach hätten 334 Millionen Euro aus diesem Posten direkt an GM überwiesen werden sollen, und zwar auf ein Konto auf den berüchtigten Cayman-Inseln, die mit deutschem und internationalem Recht nicht erreichbar sind. Erst nach Protest der
deutschen Vertreter wurde der Absatz gestrichen, GM sprach von einem
Versehen.
Vollständiger Artikel hier.
Publizist, Buchautor und Mitbegründer der
"Volksinitiative".




Wenn man weiß, daß Herr Middelhof damals bei Bertelsmann versucht hat, eben Bertelsmann an die am. Börse zu bringen (was gescheitert ist, weil der alte Mohn das Spiel durchschaute), weiß man wes Geistes Kind dieser völlig durchgeknallte Ober-Neoliberale ist. Er ist ein steriles Erfüllungsorgan der MACHT. Das läßt er sich fürstlich entlohnen, das Arschgesicht. Eine widerlichere Ausgeburt unserer Spezies gibt es auf dieser Erde kaum. Ich wünsche dem Herrn trotzdem Alles Gute!