Fauler Kompromiss mit GM
Keine falsche Zufriedenheit über angebliche Opel-Lösung!
Das soll die Rettung von Opel sein? Ein “Memorandum of understanding” zwischen General Motors und Magna? Angeblich soll da drin stehen, dass und wie der österreichische Konzern die Opel-Werke in Europa von der US-Mutter übernimmt. Nur: Ein solches MoU ist nicht rechtsverbindlich. Was passiert, wenn am folgenden Montag, wenn GM in Insolvenz geht, Gläubiger von GM rechtsverbindliche Ansprüche auf die Konkursmasse von GM INKLUSIVE der europäischen Standorte erheben? Es droht eine monatelange Hängepartie, wo von US-Seite ständig neu draufgesattelt werden kann.
Übrigens: GM verzichtet – angeblich, bisher NICHT rechtsverbindlich! – auf Ansprüche, d.h. Kompensationszahlung aus Deutschland. Nur: Eigentlich müssten die was zahlen. Detroit schuldet den Opel-Tlchtern etwa drei Milliarden Euro, für Entwicklungskosten, die in den letzten Jahren erbracht wurden, und für Schulden, die die Konzernmutter in die Bilanzen der deutschen Töchter eingestellt hat – betrügerisch!
Meine These: Der angebliche Abschluß heute Nacht hält nur bis zur Europawahl. Er dient einzig dazu, dass es für Union und SPD nicht am 7. Juni zu einem Desaster kommt.









<a
Mai 30, 2009 at 12:37
Bezahlen werden die Opel-Lösung die SteuerzahlerInnen.
Aber welchen Anteil hat Opel an der Größe des Eisberges? 25.000 Mitarbeiter.
Die Mitarbeiter von den Zulieferfirmen (ca.2.500) die schon entlassen wurden nicht mitgezählt.
Dieses Jahr werden mehr als 10% der Betriebe im Zuge der Wirtschafts/Bankenkrise in Insolvenz gehen als letztes Jahr. Das sind mehr als 34.000 Betriebe. Wieviel Arbeitsplätze genau weiß ich nicht. Aber wenn ich 100.000 schätze bin ich bestimmt nicht zu hoch.
Mal schauen wie unsere Wahlkämpfer das auf die Reihe bringen.
grüsse
Juni 3, 2009 at 21:11
diese sog. kompromisse sind leider lösungen aus globaler sicht, multinat. konzerne entstehen, aber ohne sozialer humanistischer lösung, also wieder nur entlassungen und neue armut wird produziert,….
aber was wäre eine soziale, oder gar sozialistische lösung?Wer kann mir da antworten? Es herrscht wohl doch die Angst bei den Wählern, wenn sie radikal link oder rencts wählen würden, was so ja real können,…. was dann wohl kommen würde, nach einer wirklichen sozial-ökonomischen Revolution ( abschaffung des bisherigen Staates incl. den Verflechtungen mit der EU/EWG, banken und Finanzhaien… wie weit müsste heute diese neue revolution die verhältnisse ändern, im vergl. mit der franz. Revolution 1789 ?
deshlab meine vollen Bejahung der Volksfront, quasi als Übergangsregierung ( vfl. auch die deutsche VOLKSKONKRESSBEWEGUNG in den 50 er Jahre , um ein einheitl. deutschland zu schaffen. der QUERFRONT-GEDANKE IST DABEI natürlich auch wichtig,…. und für alle kritiker noch mal, geschichte wird sich niemals 1:1 wiederholen, allerdings die sozialpolit. fragen allerdings…
wichtig ist mir dabei auch die gewaltfreie Form, ohne Revisionismus zuu meinen… also mittels Wahlen, Volksentschieden und Volksbewegungen,…
Doch scheint es noch so zu sein, dass viele menschen angst haben, das wenige, was sie haben, zu verleiren… andererseits wird es ja ihne, bei HARTZ IV, per gesetz weggenommen…
also sollten gesetze geändert werden, also brauchen wir andere politiker…