So beginnt ein Zusammenbruch
Milchbauern, Karstadt/Kaufhof, Opel und so weiter
Hertie macht dicht. Minus 30.000 Jobs. Karstadt/Kaufhof machen dicht, wenn nicht in den nächsten zwei Wochen Staatsgarantien kommen. Minus 100.000. Opel geht in die Insolvenz, wenn GM zum Monatsende dicht macht. Minus 30.000. Schäffler wackelt. Porsche wackelt.
So fallen die Dominosteine. Gleichzeitig steigen die Kurse. Paradox? Nein. Wahnsinn mit Methode. Die Notenbanken pumpen Liquidität in den Finanzkreislauf, die allerdings von den gierigen Banken aufgesaugt wird. Hertie könnte weitermachen, Karstadt/Kaufhof wäre gerettet, wenn die Banken Kreditlinien einräumen würden.
Rettung kann nur vom Nationalstaat kommen. Die US-Heuschrecke, die Hertie aussaugt, muss enteignet werden. Opel ist – egal bei welchem Neuinvestor – nur zu retten, wenn die Bundesregierung durch einen einseitigen Rechtsakt die deutschen Werke aus der Konkursmasse von GM herauslöst. Die Milchbauern sind nur zu retten, wenn die Bundesregierung, ohne auf die EU zu warten, eine strenge inländische Milchquote beschließt, so den Milchsee reduziert und die Preise stützt. Die Banken müssen unter Staausaufsicht gestellt und gezwungen werden, Industrie und Landwirtschaft zu kreditieren (Staatsbesitz ist dazu gar nicht nötig, strenge Aufsicht genügt).
Wird das passieren? Von selbst werden Merkel, Guttenberg und Aigner gar nichts machen. Arbeiter und Bauern müssen sie zwingen. Trekker vor das Bundeskanzleramt. Besetzung in Rüsselsheim. Arbeiter und Bauern – das klingt vielleicht einigen zu bolschewistisch. Nennen wir es einfach: Volksinitiative.









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Mai 26, 2009 at 15:31
übrigens, die Aigner hat gestern Abend bei Beckmann sehr deutlich gesagt, dass von der EU in Sachen Milchquote nichts zu erwarten ist. Diese Entscheidungsebene kann man also vergessen! Das Naheliegendste ist, wenn die Deutschen, am besten gemeinsam mit den Franzosen das Prinzip “Produzieren für den Bedarf” realisieren. Das hätte Schubkraft in die ganze EU-Zone hinein.
Gruß, Traudl
Mai 30, 2009 at 19:32
Sehr geehrter Herr Elsaesser, wenn Sie so freundlich wären, den Quantcast-Pixel von Ihren Webseiten zu entfernen, dann könnte ich Ihre Ansichten sogar ernst nehmen. Teilen tu ich sie allemale, aber Sie sollten nicht ein System anklagen, wenn Sie ein ähnliches selber nutzen. Kann Ihnen doch egal sein, wer wann auf welche Seite klickt und woher der gekommen ist. Wichtig ist nur was rüberkommt. Und was hängenbleibt und die Leute überzeugt. Mit Zählpixeln kann mich keiner überzeugen, nur vergraulen. Mit freundlichem Gruss “XYZ”
Auszug aus HeiseOnline: Sowohl das Start-up Quantcast als auch der Internet-Riese Google arbeiten deshalb an neuen Ansätzen, die Nielsen Online und Comscore in den nächsten Jahren überholen könnten. Dabei werden verifizierbare Daten, die vom Server eines Medienangebots stammen, mit Panelforschung kombiniert. Besonders Quantcast stößt dabei auf großes Interesse seitens der Content-Industrie, weil es im Gegensatz zu Google als unabhängig gilt. Gegründet 2005 und mit 26 Millionen Dollar von Polaris Ventures, Founders Fund und anderen Investoren ausgestattet, will die Firma mit ihrem 2006 gestarteten Angebot die traditionellen Web-Messmethoden bald überflüssig machen. Neben harten Zahlen zur Nutzung bietet der Anbieter auch Hochrechnungen zum Einkommen der User und diverse weitere demographische Daten. Googles Adplanner setzt wiederum auf den reichhaltigen Datenschatz, den der Online-Konzern durch sein gigantisches Werbenetzwerk gewinnt.
Mai 31, 2009 at 06:12
Literaturtipp: vielleicht sollte man den alten russischen denker LENIN, TROTZKI, wie auch KAUTZKY, LUXEMBURG, FRANZ MEHRING – zu den damaligen DDR-Reformern in der Gewi-Akademie um RUGE, oder Prof. K-F WESSEL v. der HUMBOLDT-Uni, incl. BLOCH u. MAIER,
mal wieder aus den Bücherkisten holen, um zu sehen, was noch so kommmen wird…und was man dann machen sollte.
Meiner Erfahrung nach hatte die DDR mehr Überlebenschancen, als die heutige BRD…. besonders hinsichtlich der staatl.Planung und Lenkung der Volkswirtschaft… und die NS-Regierung hat, warum eigentlich, eine kapitalistische Planwirtschaft eingeführt (s.ALY-Buch zur NS_VOLKSWIRTSCHAFT).
Juni 1, 2009 at 22:13
Leute, ich schmeiss mich weg. Das müsst ihr Euch ansehen.
Nix mehr was diese Finanzverbrecher angeht ist offtopic.
Früher gab’s mal ne flotte Redewendung.
Legal,Illegal,Sch….egal.Das passt hier wie die Blume in die Vase.
http://info.kopp-verlag.de/news/fileadmin/user_upload/redaktion/FED-Version22.wmv
grüsse
Juni 1, 2009 at 22:22
Der Link den ich grad gepostet habe will nicht.
Aber der hier will:
http://info.kopp-verlag.de/news/federal-reserve-ausser-kontrolle.html